03/07

2009

Waves GTR Solo

So ganz „free“ ist das heutige Plugin nicht, da habe ich ein bisschen geschummelt: Bei Waves GTR Solo handelt es sich um eine Sammlung von Gitarrenampsimulationen und Effekten (die natürlich auch für Bassisten geeignet ist). Normalerweise kostet GTR Solo etwa €150, zur Zeit kann man aber bei Waves kostenlos eine Lizenz beantragen, die ein Jahr lang gültig ist. Vermutlich hofft Waves darauf, dass der begeisterte User dann nach einem Jahr das Produkt erwirbt. Bis dahin allerdings ist es eine tolle Möglichkeit, das Plugin ausgiebig zu testen und für eigene Produktionen zu nutzen.

Waves GTR Solo herunterladen und Lizenz beantragen

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02/07

2009

Future Music Camp

Ab morgen findet das Future Music Camp 2009 in Mannheim an der Popakademie statt. Dabei handelt es sich um ein Barcamp zum Thema Musik und Entertainment, bei dem viele hochkarätige Teilnehmer da sein werden.

Freitag abends geht's los mit einem meet & greet, am Samstag und Sonntag finden dann Sessions zu verschiedenen Themen statt. Infos dazu gibt's auf der Website und auf Twitter (#fmc09).

Ich bin am Samstag dort. Kommst du auch?

Egal, ob es nun an der Wirtschaftskrise oder an der Sommerhitze liegt – zur Zeit scheinen sich die interessanten Deals für Musiker zu häufen.

Nachdem bei Native Instruments gerade erst eine Promo-Aktion zu Kore zu Ende gegangen ist, gibt es nun ein sensationelles Angebot für das Komplete-Paket: Für €399 erhält man im Juli die gesammelten Native Instruments-Softwareinstrumente, also Kontakt 3, Guitar Rig (Software Edition), Massive, Reaktor 5, Absynth 4, Battery 3, Akoustik Piano, Elektrik Piano, B4 II, FM 8 und PRO-53. Das Paket ist im Fachhandel erhältlich (z.B. bei Thomann).

Auch bei IK Multimedia kann man gerade Geld sparen, und zwar mit einem spezielles Promoangebot für die T-Racks 3 Singles, also die einzelnen Plugins aus der T-RackS 3 Deluxe Mixing and Mastering Suite. Wer im Juli oder August ein Produkt der Serie kauft (für €75), der erhält nach der Registrierung ein weiteres Produkt gratis. Es gibt sogar noch einen Lemming-Bonus: Finden sich mehr als 500 Käufer, die die Aktion nutzen, erhält man noch ein weiteres Produkt, bei mehr als 1000 sogar noch ein drittes Produkt gratis. Es ist also höchste Zeit, subtilen Druck auf die Musikerkollegen auszuüben ;-). Auf der verlinkten Seite finden sich auch Details zu den einzelnen Produkten (Metering, Kompressor, Linear Phase EQ, usw.). Wer sich für mehrere Plugins interessiert: Die gesamte Suite liegt z.B. bei Thomann bei €380.

01/07

2009

Nick & Bass

Du, wieviel kostet eigentlich ein guter Einsteigerbass?

Mein erster Bass, anno 1994, kostete mich damals gebraucht DM 450,-. Es war ein gebrauchter Hohner PJ-Bass, der einige Macken hatte und nicht das ideale Einsteigerinstrument war. Das Instrument verrichtet übrigen heute seine Dienste in Tansania.

Mittlerweile hat sich der Bassmarkt deutlich verändert. Als mich gestern die Frage erreicht hat, wieviel man für einen Bass für einen Einsteiger ausgeben muss, musste ich daher erst einmal kurz nachdenken. Im konkreten Fall geht es um ein Instrument für eine Schulband, und das Budget erlaubt durchaus, nicht unbedingt nur zum billigsten Instrument zu greifen. Und dazu vielleicht gleich noch die Folgefrage: Sollte man mit einem Viersaiter einsteigen, oder kann man auch gleich mit einem Fünfsaiter loslegen?

Aus dem Bauch heraus würde ich vielleicht mal sagen: Weniger als €250 sollte man nur ausgeben, wenn man wirklich keine Kohle hat oder extremes Glück hat und auf ein passables Instrument stößt. Zwischen €250 und €600 bekommt dann schon recht ordentliche Instrumente, die einem nicht die Technik versauen (z.B. von Squier, Ibanez, Yamaha). Darüber kommt man dann schon in einen Bereich, in dem man Ansprüche stellen darf und als Gelegenheitsbasser sogar Instrumente „fürs Leben“ (oder wenigstens Lebensabschnittsbässe) findet. Mehr als €1500 geben normalerweise nur Leute aus, die einigermaßen viel Bass spielen, und wer mehr als €2500-3000 für einen Bass ausgibt, hat dafür gute Gründe. Bevor man sich in diese Preisliga begibt, beginnt oft eher die Phase, wo man zum Zweit- oder Drittbass greift ;-). (Obwohl, wenn man sich so die Talkbass Classifieds anschaut, gibt es offensichtlich genügend Leute, die sich in dem Preisbereich Bässe kaufen.)

Gerade bei Instrumenten ist der Gebrauchtmarkt recht interessant. Ein Instrument sollte man sowieso immer mal kurz anspielen, um zu wissen, was man da in der Hand hält – das kann man auch bei einem Privatmann machen, nicht nur beim Händler. Und bei einem gebrauchten Bass sollte ein erfahrener Bassist (den man zum Kauf hinzuziehen sollte) eventuelle Macken recht schnell finden können – im Gegensatz zum Beispiel zum Gebrauchtwagenkauf. Bässe sind halt doch nicht so kompliziert wie Autos :-).

Und zum Thema Vier- oder Fünfsaiter: Ich denke, es hängt von der Musik ab, die man machen will. Wenn man rocken will, ist ein Fünfsaiter schon sehr hilfreich. Auf beiden lässt sich solide Basstechnik lernen, für mich gibt es da keine feste Regel. Natürlich ist es empfehlenswert, dass man auch mal einen Viersaiter in die Hand nimmt (oder anders herum), um auch damit Erfahrungen zu sammeln. Und dann braucht man natürlich noch einen Verstärker, aber das ist eine andere Geschichte für einen anderen Blogeintrag…

Was meint ihr? Trifft meine Budgetansage für diesen Fall (€250-600) zu? Kann man auch gleich schon auf dem Fünfsaiter anfangen, oder sollte man deiner Meinung nach prinzipiell erst einmal auf vier Saiten loslegen?

Foto (cc) aj_uva91

Update: Danke für die Reaktionen. Markus hat per Twitter sogar einen konkreten Vorschlag gemacht – lohnt sich sicher, das mal anzuschauen, auch wenn ich persönlich mit Yamaha-Bässen nicht zurechtkomme.

30/06

2009



29/06

2009

Michael Jackson - The King of Pop

"To do this you have to sacrifice your life, your childhood (…) It's giving up your life for the medium".

Vieles wurde über den Tod Michael Jacksons geschrieben, der wohl die einflussreichste Person in der jungen Geschichte der Popmusik war. Weniges ist so durchdacht und gut recherchiert wie Pat Kans Portrait von Jackson als „man in our mirror“. Ein etwas längerer Artikel, aber das Lesen wert. Pat Kane schreibt nicht nur über Michael Jackson, sondern auch über unsere Reaktion auf ihn.

Pat Kane – The Man in Our Mirror: Michael Jackson

Foto (cc) CainAndToddBenson

26/06

2009



Overtone GEQ

Auch bei einem Equalizer kann eine Sound-Einfärbung gewollt sein – das beweist der Overtone GEQ von Voxengo. Der 7-Band Equalizer bietet einiges an Features: Bis zu 8 Kanäle, internes Kanalrouting, Mitten/Seitenbearbeitung, harmonische Einfärbung pro EQ-Band – und das ganze zu einem unschlagbaren Preis: Voxengo Overtone GEQ ist kostenlos wie alle in dieser Reihe vorgestellten Plugins.

Overtone GEQ kostenlos herunterladen

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25/06

2009

Vor einiger Zeit bin ich über Michael Preidel auf Esperanza Spalding gestoßen, eine fantastische junge Kontrabassistin. Nachdem sie nun von der Jazz Journalists Association zum "Up & Coming Artist of the Year" gewählt wurde (wovon ich bei Jonas und beim Bass-Blogger erfahren habe), ist das ein guter Anlass, sie hier mal vorstellen. Und weil Michael damals sehr guten Geschmack bewiesen hat, nehme ich einfach genau das gleiche Video - das beste von ihr auf YouTube (meiner Meinung nach).

Esperanza Spalding singt und spielt bei der Gala zu Ehren von Stevie Wonder im Weißen Haus einen meiner absoluten Lieblingssongs: Overjoyed.

 

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