/> christian renz // bassist - Live-/Studiobassist aus Shanghai

24/03

2013

Here are some thoughts I posted in reply to a Coursera Songwriting course forum post that asked whether it is possible to write songs for a living. Any comments?


If you want to be a full-time musician (lyricist, singer, recording engineer, ...), consider these:

  • You need to be not just a good musician, but also a very good self-marketer and business developer
  • A major part of your job will be to reliably solve other people's problems. E.g. most of my gigs were as bassist, and I got hired on being reliable, showing up on time, being dependable, providing a solid foundation to the band - thus solving the organiser's problem of needing a solid band, thus solving the keyboardist's problem to have a stable rhythm section to depend on, etc.
  • You need to have a set of skills in your portfolio. E.g. a drummer who doesn't particularly love teaching probably earns most of his money travelling up and down the country for gigs, plus the odd recording gig - a very stressful life. Keyboardists typically have more options: play gigs, arrange music for productions, write scores for publishing companies, accompany rehearsals, ...
  • Teaching is an essential skill, and a very good way to earn money as a musician - if you like it and are a good teacher. If not, better think of some good other options.
  • You typically earn more money playing music the general public likes ("Top 40"), than the music you are in love with.
  • It is generally more difficult to earn money with your own music than with covers - moving from a "working musician" position to successfully promoting your own music (successful meaning it earns you a living) is a huge step that requires lots of time and effort.

20/10

2012

Last year, I wrote a short Christmas play for the third anniversary dinner of International Church of Shanghai. The story revolves around a very typical, busy expat family in Shanghai that is challenged to question their assumptions about Christmas, and about their faith. The play features a cast of four main actors and a narrator as well as a group of silent actors. In addition, we also used a live band to perform a song at the closing of each scene.

I have finally managed to polish up things a bit more, and am now offering the script as well as guide track MP3s for download here - maybe somebody finds it useful for their own Christmas drama performance.

The songs used are:
Mary did you know – we followed the original arrangement by Kenny Rogers quite closely, and the song is not included for copyright reasons.
On The Way To Jerusalem – an original song I wrote a few years back that I translated to English for this occasion.
I Know That My Redeemer Liveth – A rearrangement of the famous song from Händel's messiah.
Joy To The World – Another rearrangement of another famous song.

 

Download Trapped! – Drama script

Download Trapped! – Guide MP3s

 

03/10

2012

Ich habe mich entschlossen, Soundcloud zu nutzen um dort einige Tracks hochzuladen, an denen ich aktuell arbeite. Den Anfang macht ein Stück namens "Who I Am".

Soundcloud - renzwertig

30/09

2011

Ich habe mich schon vor einiger Zeit entschlossen, Spiegel Online nicht mehr zu lesen, da ich die Berichterstattung teilweise als sehr tendenziös empfinde, Aufgrund meines Hintergrundwissens fiel mir das vor allem bei technischen Artikeln auf, aber das gilt natürlich auch für die anderen Ressorts. Seither schaue ich dort nur noch sporadisch vorbei und nutze als Informationsquelle für deutsche Nachrichten hauptsächlich ZEIT Online.

Die Berichterstattung über den Start einer chinesischen Trägerrakete gestern hat mich wieder an diesen Entschluss erinnert. Es ist erstaunlich, wie verschieden man über das gleiche Ereignis schreiben kann. Egal, wie man das Ereignis an sich bewertet, die Artikel sprechen für sich:

Peking feiert seine All-Machts-Phantasien, Spiegel Online

China schießt Raummodul ins All, ZEIT Online

12/07

2011

Da ich in letzter Zeit vermehrt E-Gitarre spiele, habe ich mir Guitar Rig wieder etwas näher angeschaut. Für einen Live-Einsatz von Guitar Rig ist es auf jeden Fall sehr hilfreich, Guitar Rig per Fußpedal fernsteuern zu können. Native Instruments bietet dafür das Rig Kontrol-Pedal an, das gleichzeitig ein USB-Audiointerface enthält. Ich habe allerdings noch ein Boss FC-50-Pedal herumliegen, mit dem ich schon auf der Bühne Reaktor-Patches umgeschaltet habe – warum nicht versuchen, das gleiche Pedal für Guitar Rig zu verwenden, statt ein neues zu kaufen…?

Das Problem mit dem FC-50 ist, dass es nur sogenannte Program Change-MIDI-Nachrichten verschickt. Diese kann man in Guitar Rig nicht direkt auf Bedienungselemente mappen, sie werden stattdessen direkt ausgewertet, um ein anderes Preset auszuwählen. Das schränkt die Brauchbarkeit deutlich ein. Meine erste Idee war daher, einen Reaktor-Patch zu basteln, der die Program Change-Nachrichten auf MIDI-Controller oder Töne (Note On/Note Off) umwandelt. Leider geht das nicht so ohne weiteres, denn Reaktor verschluckt aufeinanderfolgende Program Change-Nachrichten mit dem gleichen Wert! Damit würden mehrere Pedaldrücke hintereinander (auf dem gleichen Pedal) nicht wahrgenommen.

Es geht aber viel einfacher: Von Nico Wald gibt es die großartige (und kostenlose) Software MidiPipe, mit der man MIDI-Nachrichten fast beliebig umschreiben und filtern kann. Die Grundidee für meinen Filter ist, herauszufinden welches Pedal gedrückt wurde, indem man die aktuelle Program Change-Nachricht mit der vorherigen vergleicht. Das funktioniert sehr gut. Es gibt nur eine Ausnahme: Wenn man das Pedal auf einen ungültigen Wert stellt, indem man z.B. Bank 0, Patch 8 auswählt und dann Bank Down drückt, um nach Bank 12 zu kommen, kann das von außen nicht festgestellt werden. (Die Program Change-Nachrichten erlauben nur Werte von 0 bis 127.) Das lässt sich aber durch zweimaliges Drücken eines anderen Pedals schnell beheben (und in der Praxis ist es eh zu pfriemelig, in einer Live-Situation Bank Up/Bank Down zu drücken).

Die folgende MidiPipe-Konfiguration erlaubt die Benutzung aller 6 Pedale des Boss FC-50, und (mit der oben genannten Einschränkung) auch die Benutzung von Bank Up/Bank Down als 7. und 8. Pedal. Externe MIDI-Controller werden einfach durchgeschleift - ich habe ein Volumenpedal angeschlossen, das ich in Guitar Rig dann als Volumenpedal oder Wahwah verwende. Es sind eigentlich nur zwei Schritte:

  • Per AppleScript werden die Program Change-Nachrichten von 0..127 auf 1..8 gemappt.
  • Die Program Change-Nachrichten werden in eine Note On und eine Note Off-Nachricht umgewandelt. Kurioserweise musste ich die Reihenfolge der Nachrichten in MidiPipe vertauschen, damit sie in der richtigen Reihenfolge herauskommen.

Beim Entwickeln und Testen war mir der ebenso großartige und kostenlose MIDI Monitor von Kurt Revis eine große Hilfe.

Download der MidiPipe-Konfiguration

Download des AppleScripts (zum Testen direkt im AppleScript-Editor)

Übrigens, ein Tipp noch: Ich habe in Guitar Rig die Pedal des Boss FC-50 direkt auf die Pedale des Rig Kontrol gemappt. Diese Konfiguration geht aber normalerweise beim Wechseln eines Presets verloren. Für jedes Pedal muss daher "Lock" gesetzt werden, dann gilt die Einstellung in Guitar Rig global, unabhängig vom ausgewählten Preset.

midipipe.png

12/04

2011

Auch wenn es ein Werbevideo ist - die Idee ist sehr schön und gut umgesetzt:

19/01

2011

Inspiriert von Depone habe ich mal meine Top 10 Songs in 2010 rausgesucht: Anhand meiner Last.FM-Charts der letzten zwölf Monate habe ich jeweils den am meisten gehörten Song eines Künstlers rausgesucht, was eine interessante Mischung aus Gospel, Jazz und Pop ergab.

David Tao ist eigentlich eher ein Ausrutscher - ich höre ihn zwar gerne, aber der Track ist deshalb in der Liste gelandet, weil ich ihn neulich live gesungen habe und dafür geübt habe.

01. Kosho – On Green Dolphin Street
02. Alvin Slaughter – Mighty Praise
03. Stevie Wonder – Spain
04. Israel & New Breed – Again I Say Rejoice
05. Manu Katché – Lo
06. Trijntje Oosterhuis – Human Nature
07. Avishai Cohen Trio – Seattle
08. Keith Jarrett – I Loves You Porgy
09. 陶喆 – 普通朋友 (David Tao - Regular Friends)
10. Kirk Franklin – Hosanna


21/11

2010

Ich habe in diesem Blog Kiva schonmal erwähnt. Es handelt sich dabei um eine fantastische Mikrofinanzorganisation, mit der man jemand in der dritten Welt 25 Dollar so einfach leihen kann, wie man sich sonst ein Buch auf Amazon kauft. Mit diesem Geld kann diese Person dann ihr Mini-Unternehmen aufbauen.

Wenn du dir mal meine Seite auf Kiva anschaust, fällt dir vielleicht auf, dass ich Stand heute vierzig Darlehen ausgegeben habe. Weil jedes Darlehen mindestens 25 US-Dollar umfasst, bedeutet das: Ich habe insgesamt 1000 US-Dollar an vierzig verschiedene Leute (oder Gruppen) auf der ganzen Welt verliehen! Weil das Geld aber natürlich nach einer gewissen Frist zurückbezahlt wird, bedeutet das, dass ich viel weniger als diese 1000 US-Dollar investieren musste – ich habe einfach das gleiche Geld immer wieder an andere Leute verliehen.

Übrigens, Darlehen 39 und 40 gingen an die Kuña Rory Group in Paraguay und Delfina in Peru. Mit den Darlehen werden Waren und ein Kühlschrank sowie eine Kuh und Dünger angeschafft.

Vielleichst hast du ja auch Lust mitzumachen und mich vielleicht sogar zu übertrumpfen? :-)


Kiva - loans that change lives

10/07

2010

Apple Store Shanghai

Der neue Apple-Store in Shanghai liegt geschickterweise in direkter Nähe meines Büros. Daher habe ich mich recht spontan entschlossen, mir einmal die Eröffnung eines Apple Stores anzuschauen. Ich bin kurz nach der Eröffnung angekommen und konnte daher gerade noch den Countdown hören.

Apple Store Shanghai

Neben den Schlangestehern zog das Spektakel natürlich auch eine Menge Schaulustige an. Das Luxus-Einkaufszentrum direkt neben dem Apple Store befindet sich noch im Bau, einige Läden haben aber schon geöffnet. Wie viele Leute heute wohl zum neuen iPad die passende LV-Tasche erworben haben?

Apple Store Shanghai

Die  Besucher wurden aufgrund des Andrangs gruppenweise eingelassen. Jede Gruppe wurde von Apple-Store-Angestellten frenetisch beklatscht.

Apple Store Shanghai

Apple Store Shanghai

Neben einigen neutral gekleideten Beobachtern mit „Apple Corp“-Tags waren auch einige Fotografen im Auftrag von Apple unterwegs. Daher wohl der folgende Hinweis vor dem Store.

Apple Store Shanghai

Viele Zuschauer unterbrachen ihren Samstagseinkauf für einige Zeit, um Bilder zu machen. Klar – die lauten „Apple! Apple! Apple!“-Rufe der Apple-Crew beim Einlass der Besucher sorgten für einige Aufmerksamkeit. Das war mir persönlich fast schon zu viel…

Apple Store Shanghai

Ich entschloss mich, meinen Heimvorteil auszunutzen. Im selben Hochhaus wie mein Büro befindet sich ein (kaum bekanntes) Restaurant mit guter Aussicht. Dort kann man zwar nur durchs Fenster fotografieren, aber immerhin bekommt man einen gewissen Überblick über die wartende Menge.

Apple Store Shanghai

Mit diesem Apple Store hat sich Apple eine interessante Location ausgesucht: Der Store liegt nicht entlang einer der berühmten Shoppingstraßen Shanghais, sondern im Finanzdistrikt Lujiazui in Pudong. Pudong ist das Gebiet östlich des Huangpu-Flusses, mit dessen Erschließung erst vor 15-20 Jahren begonnen wurde. In direkter Nähe des Apple Stores liegt der berühmte Oriental Pearl Tower sowie auch andere berühmte Hochhäuser wie der Jinmao Tower und das Shanghai World Financial Centre. Seit Beginn der Shanghaier Expo sind hier sehr viele (vor allem chinesische) Touristen anzutreffen, das dürfte Apple einen soliden Umsatz bescheren.

Hier noch zwei Übersichtsbilder aus dem 52. Stock, um den Apple Store besser einordnen zu können – auch diese konnte ich leider nur durchs Fenster fotografieren, daher sieht man starke Reflektionen.

Apple Store Shanghai

Apple Store Shanghai

Auch drei Stunden nach der Eröffnung um 10 Uhr war die Schlange immer noch recht lang. Im Vergleich zu den Wartezeiten auf der Expo wäre es wohl einigermaßen schnell gegangen, trotzdem werde ich mir den Store einmal in Ruhe anschauen, wenn weniger los ist… Die 5000 T-Shirts, die an die Besucher ausgehändigt wurden, waren zu dem Zeitpunkt sowieso schon weg.

Weitere Bilder gibt es beim Shanghaiist und bei IFO Applestore.

09/06

2010

Cadfael's Bass Circuits

Wer gerne an Basseletroniken rumbastelt (oder einfach selbst ein paar kleine Änderungen vornehmen will), kommt bei Markus Hoppe (alias „Cadfael“) voll auf seine Kosten: Der biete ein gut dreißigseitiges PDF mit verschiedensten Schaltungen zum kostenlosen Download an. Die Zeichnungen selbst sind auch für Leute verständlich, die – wie ich – nicht gerade mit dem Lötkolben in der Hand geboren worden sind. Danke, Markus!

Kostenloser Download von Cadfaels Schaltplansammlung (PDF-Format)

 

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