/> FMC09: Showtime! – oder doch nur Mucke? - christian renz // bassist - Stuttgart

04/07

2009

FMC09: Showtime! – oder doch nur Mucke?

Session von Alexander Talmon von Proud Music Technology zum Thema

  • Eingangsthese von Alexander: Konzerte empfindet er in letzter Zeit oft als langweilig. Welche Möglichkeiten gibt es, interessante Liveshows zu gestalten? Vor allem auch kostengünstige Ideen.
  • Mehr Interaktion mit dem Publikum
  • Viele gute Beispiele sind leider von Bands mit großem Publikum, z.B. Tote Hosen, Pink, Peter Gabriel, Metallica
  • These: Interessante Show fängt bei interessantem Songmaterial an – Inhalte müssen stimmen und dann konsequent umgesetzt werden
  • Beispiel Ezio: Erfolg durch konsequente Interaktion mit dem Publikum. Lageratmosphäre. Steuerung des Konzerts durchs Publikum („Soll ich das jetzt unplugged machen?“). Tiefe Texte.
  • Meine These: Beispiel RnB: Dort ist es üblich, dass auf der Bühne viel mehr abgeht als auf den Alben – in Deutschland wird von Musikern oft nicht so viel losgemacht?
  • Es werden zwei verschiedene Konzepte diskutiert: Eher emotional den Besucher ansprechen vs. Professionalisierung der Shows, bessere „Experience“ auf die Beine stellen.
  • Konkretisierung von Alexander zum Thema: Seine Erfahrung in der Produktion von Musicals: Es ist erfolgreich, weil das Erlebnis nicht kopiert werden kann – das Feeling kann auch durch Videos nicht transportiert werden. Darauf sollten Bands auch hinarbeiten.
  • TimoXL: @crenz interaktion mit publikum macht z.B. #theboss in dem er musikwünsche aus dem publikum erfüllt. geht also auch im großen stil #fmc09
  • Publikum erkennt Qualität nur mittelbar – wenn es gut unterhalten wird.
  • Ratschlag an Bands: „Raus aus dem Proberaum – lieber auf der Bühne proben!“
  • Musiker müssen lernen, nicht nur Musiker sondern auch Entertainer zu sein.
  • Tipp von Alexander: Stepptanz lernen! Hilft, Körperkoordination auf der Bühne zu erlernen, Rhythmusgruppen, Körpergefühl für fließende Bewegungen, Körper zu Rhythmus bewegen
  • Beispiel Freddie Mercury von Queen: Bewegungen für die Tour professionell über Monate einstudiert – auch das, was spontan wirkt. Gleiches gilt allgemein für den Stadionrock aus den Achtzigern – dort konnte man noch gar nicht so spontan sein mit dem Licht, daher musste alles vorbereitet sein.

Von Alexander vorgestelltes Positivbeispiel für mitreißende Performance nach dem Klick:

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