Zettt berichtet über den Release seines Albums im Internet unter einer Creative Commons-Lizenz (seine Bachelor-Arbeit). Er scheint sehr gut vorbereitet zu sein – es gibt sogar Folien!
Nach einer kurzen Vorstellung gibt es dann erst einmal ein bisschen Musik aus dem Album. Da die Folien zum Vortrag auf Zettts Homepage heruntergeladen werden können, hier nur ein paar zusäzliche Stichpunkte zu Dingen, die nicht auf der Folie waren:
- Kurzerklärung eines Session-Teilnehmers zum Thema „Was ist eigentlich die GEMA?“ – „Du machst Musik, und Dieter Bohlen kriegt das Geld.“
- Interessant, dass Zettt eine CC-BY-SA-Lizenz gewählt hat, also kommerzielle Nutzung erlaubt.
- Sein Gewinnspiel zur Veröffentlich des Albums fand Resonanz bei ca. 40 Blogs, zusätzlich gab es auch fünf Interviews für Podcasts.
- Jetzt wird's interessant: Die Zahlen: Peak bei bis zu 160 Downloads pro Tag. Erster Peak beim Release durch persönliche Mails und Myspace-Werbung, spätere Peaks dann durch Berichte durch bekannte Podcasts und Webseiten.
- Blogleserzahlen: Die ganze Aktion hat für die Leserzahlen des Blogs nichts gebracht – die Zahlen sind fast unverändert. Die Pageviews haben sich allerdings leicht verbessert. Insgesamt als Blogwerbeaktion nicht tauglich (dafür war's ja aber auch nicht gedacht).
- Interessante Anekdote: Die (gewollten) MP3/MP4-Downloads führten beim Release zur Serverabschaltung, da der Hoster dachte, der Server wurde gehackt – war zum Glück nach zwei Stunden behoben.
- Leute fanden das Album eher direkt über die Stichworte „Zettt“/„Toolz“ denn über generische Stichworte wie „Album herunterladen“ – da wäre sicher noch ein bisschen SEO gut gewesen :-)
- Erwähnungen:
- u.a. bei Basic Thinking, Apfelquak, Phlow, Upload-Magazin
- Print-Interview bei iPod & more, Publikation auf der Heft-CD
- Ein Track ist auf der trndtunes 3.2
- Erfolgsmesser war: Kann ich mit dem Release genügend Aufträge generieren, von denen ich leben kann?
- Ehrliches Fazit: Mit dem ersten Release war es (ihm) nicht möglich, ins Musikbusiness erfolgreich einzusteigen – jedenfalls nicht so, dass daraus messbar Aufträge werden.
- Persönlicher Zeitaufwand für die Aktion insgesamt: 2-3 Wochen Vollzeit
Verbesserungsvorschläge und Anregungen aus dem Publikum
- Nächstes Mal Ziel genauer definieren
- Ziel war, Produzenten elektronischer Musik zu erreichen um Aufträge zu generieren – Zielgruppe eines Albums sind ja eher Konsumenten
- These überprüfen, ob Bekanntheit wirklich alleine zielführend ist?
Fazit von Zettt insgesamt: Insgesamt hat es sich gelohnt, es war ein Erfolg, da der Bekanntheitsgrad gestiegen ist und sich Kontakte ergeben haben.

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