/> Augen auf beim Autokauf - christian renz // bassist - Stuttgart

30/04

2009

Augen auf beim Autokauf

Two Volvos

Neues Equipment zu kaufen ist ein spannender Prozess. Ich bin relativ unspontan, wenn es um das Ausgeben größerer Summen geht… normalerweise sitze ich also eine ganze Weile dran und vergleiche Instrumente, suche nach Infos und Bewertungen, gehe in Läden um Zeugs auszuchecken, frage Kollegen nach Meinungen und so weiter. Das kann ziemlich viel Spaß machen, mit der Zeit kann es allerdings auch nervig werden.

In der letzten Zeit habe ich gemerkt, dass ein Auto zu kaufen auch nicht gerade stressfrei ist. Wir haben bisher keins und würden uns gerne eins zulegen. Man hat so allerhand Vorstellungen und muss sich dann überlegen, wo man Kompromisse macht. Am liebsten hätte ich gerne einen Kleinwagen, der dann – sobald es einen Schlagzeuger mit Equipment zu transportieren gilt – zum Bandbus mutiert… Gut, sowas ähnliches fahren wir ja schon seit einiger Zeit.

Beim Durchblättern der einschlägigen Online-Automärkte sind wir dann auf einen schicken Volvo XC70 gestoßen – für unsere Zwecke vielleicht schon etwas zu groß, aber der Preis war überraschend niedrig, und die Ausstattung verlockend. Kann man sich ja mal anschauen, spaßeshalber. Leider war bei der Telefonnummer wohl ein Zahlendreher drin, eine nette ältere Dame erklärte mir, sie habe kein Auto zu verkaufen und ja, sie hätte heute schon einige Anrufe deswegen gehabt… Ich habe dann noch eine Nachricht an den Verkäufer geschickt, mir aber weiter keine Hoffnungen gemacht.

Und dann kam eine Woche später doch noch eine E-Mail: Der Verkäufer war auf Geschäftsreise, man könne sich jetzt aber treffen usw. In der zweiten E-Mail dann kam allerdings die Ernüchterung: Nach einer längeren persönlichen Story folgte die eigentlich einzig wichtige Information: Das Auto steht nicht wie erwartet 40km von uns entfernt, sondern – in London.

Damit war das dann auch gestorben: Ein tolles Auto, in gutem Zustand, überraschend billig, steht aber in London, auch nach mehrfacher Aufforderung kommen keine Kontaktdaten – die Masche ist zu typisch, um wahr zu sein.

Und die Moral von der Geschicht? Augen auf beim Autokauf! Vermutlich lässt sich nicht jeder Betrüger so leicht durchschauen…

Die Suche geht jedenfalls weiter.

Foto: (cc) Andrei

Volvo XC70 sind toll, fahre selber ein XC60 (zuvor einen S80). Aber einen aus London willst du nicht: die haben das Lenkrad auf der falschen Seite!

Frag mal beim Volvo Isele ( http://www.volvo-isele.de ) in Weinstadt an, direkt beim Herrn Plescher und sage, ich habe dich zu ihm geschickt :).

Viele Grüße

Der aus London wäre ein deutsches Auto gewesen (wenn die Story wahr gewesen wäre…). Aber danke für den Tipp, da fragen wir mal nach. Wir sind allerdings eher auf der Suche nach einem Low-Budget-Auto…

Gruß,
Christian

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