Am Anfang meiner Basskarriere erschienen mir Endorser fast schon wie mythische Figuren: Geniale Bassisten oder Gitarristen, die dermaßen abgefahrenes Zeug spielen, dass sie von Instrumentenherstellern geradezu mit wertvollem Spezialequipment überschüttet werden. Die Berichterstattung in den einschlägigen Magazinen trug sicherlich zu diesem Bild bei.
Mit der Zeit hat sich dieses Bild bei mir natürlich etwas revidiert: Endorsementverträge sind letztendlich Marketingwerkzeuge, und so ist weniger die Abgefahrenheit und Genialität des Musikers ein Kriterium, denn vielmehr die Szenepräsenz und Bekanntheit.
Und auch wenn sich das mit dem Überschüttetwerden oft in Grenzen hält - ein Endorsementvertrag kann trotzdem sehr attraktiv sein. (Ich würde mich jedenfalls nicht beschweren ;-)). Mit einem Blogbeitrag aus dem März gewährt Meinl einen gewissen Einblick, wie bei ihnen das Thema Endorsement gehandhabt wird: Sie stellen einfach einen Bewerbungsbogen für interessierte Endorser bereit.
Das Meinl-Blog selbst ist (jedenfalls für schlagzeugaffine und des Englischen mächtige Menschen) auch recht interessant.

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