Vermutlich kennt jeder, der schon längere Zeit ein Instrument spielt, das Gear Acquisition Syndrome, also das Verlangen nach immer mehr und immer besserem Equipment. Es scheint, dass das Thema nicht nur für Musiker, sondern auch für Fotografen höchst aktuell ist.
Den Begriff kenne ich schon sehr lange, aber erst vor kurzem habe ich entdeckt, dass es dazu sogar einen (englischen) Wikipedia-Artikel gibt. Und dank dieses Artikels weiß ich jetzt, dass der Begriff auf keinen geringeren als Walter Becker zurückgeht (bekannt vor allem durch Steely Dan). Man kann das Phänomen wohl also nicht allein durch Üben bekämpfen …
Immerhin gewinnt man aber mit wachsender Erfahrung auch die Einsicht, dass zum Equipment nicht nur coole Bässe und Verstärker gehören, sondern auch viel Kleinkram. Und so stehen auf meiner persönlichen G.A.S.-Liste gerade so profane Dinge wie:
- Rackschublade (1HE)
- Einen Haufen neue Klinken- und XLR-Kabel
- Case für Effektpedale
- …und natürlich ein cooler Sechssaiter ;-)
Einen Punkt konnte ich schon von der Liste nehmen: Bei Aldi gab's letzte Woche eine günstige Transportkarre!

Warum muss das gute Zeug nur immer so teuer sein? Meine E-Gitarrencombo hat über den Sommer den Geist aufgegeben - aber so ein kleiner Engel kostet soviel...
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Ich habe mir gesagt: ich kauf mir neue Ware erst, wenn bessere Aussichten auf bezahlte Gigs bestehen. Müsste komplett alles neu haben - Bass, Amp, Box. Das ist eifach zu viel Geld auf's Mal, wenn nichts rein kommt...
Manchmal hilft's auch, wenn man Stück für Stück erneuert - ein neuer Bass hilft z.B. sehr, den Amp auszuhalten, finde ich. Wobei, ich kann da nicht gut mitreden, ich bin seit Jahren mit meinem kleinen Glockenklang zufrieden :-).
PS: Und ja, es lohnt sich, gutes Zeug zu kaufen, auch wenn's weh tut…